Es ist schon einige Zeit her, seit ich zuletzt beim Rainer Volkslauf am Start stand...
Grundsätzlich war ich fit, allerdings fühlten sich meine Beine durch das viele Radfahren beim Straubinger Stadtradeln etwas schwer an. In den vergangenen zwei Wochen hatte ich bereits mehr als 700 Kilometer auf dem Rad zurückgelegt. Das machte sich im Rennen leider deutlich bemerkbar. Bereits vom Start weg hatte ich mit kraftlosen Beinen zu kämpfen. Die erste Runde lief noch einigermaßen gut, doch in der zweiten Runde verließen mich zunehmend die Kräfte und ich wurde langsamer. Trotzdem schaffte ich es, unter 40 Minuten zu bleiben, meine Altersklasse zu gewinnen und den 9. Gesamtrang zu erreichen.
Veranstalter: SC Rain 1928 e.V.
Datum: 26.07.2026
Strecke: 10 km
Zeit: 39:40 min
Platz Gesamt Männer: 9 von 78
Platz AK M50 Männer: 1 von 7
Pace: 3:57 min/km
Unterkunftstipp in Straubing: Hotel Theresientor
Mittwoch, 29. Juli 2026 von Winklmeier Markus
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1. Racebericht Rainer Volkslauf
Da ich mich noch nicht angemeldet hatte, ließ ich mir bis zum Wettkampftag offen, ob ich tatsächlich starten würde. In den gut zwei Wochen zuvor war ich fast ausschließlich mit dem Rennrad unterwegs gewesen. Grund dafür war das Straubinger Stadtradeln, bei dem ich im Sonplas-Team möglichst viele Kilometer sammeln wollte. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich bereits mehr als 700 Kilometer zurückgelegt und lag auf Platz fünf der Sonplas-Wertung. Dadurch blieb kaum Zeit für Lauftraining. Lediglich am Freitag absolvierte ich einen fünf Kilometer langen Testlauf, bei dem ich bereits feststellte, dass sich meine Beine ziemlich schwer anfühlten. Trotzdem fuhr ich am Sonntagvormittag nach Rain und meldete mich kurzfristig für den Zehn-Kilometer-Hauptlauf an.
An der Startlinie traf ich einige alte Bekannte. Schnell wurde mir klar, dass ich an diesem Tag kaum eine Chance auf die vorderen Plätze haben würde. Nach dem Startschuss war das Tempo wie gewohnt hoch, und ich pendelte mich zunächst bei einer Pace von etwa 3:50 Minuten pro Kilometer ein. Zwei weitere Läufer blieben mir dabei hartnäckig auf den Fersen. Nach der ersten Fünf-Kilometer-Runde lag ich auf dem siebten Platz. Gleichzeitig bemerkte ich jedoch eine immer stärker werdende Kraftlosigkeit in den Beinen. Obwohl ich langsamer wurde, hielten sich meine beiden direkten Konkurrenten weiterhin knapp hinter mir. Entlang der Strecke standen einige Zuschauer, die uns lautstark anfeuerten.
Schließlich begann der letzte Kilometer. Meine Beine fühlten sich inzwischen unendlich schwer an, und ich hatte kaum noch Kraft. Konditionell fühlte ich mich eigentlich noch fit, doch muskulär war einfach nichts mehr übrig. Leider überholten mich beide Läufer, und ich konnte nichts mehr entgegensetzen. Somit musste ich mich mit dem neunten Gesamtplatz in einer Zeit von 39:40 Minuten zufriedengeben. Immerhin gewann ich meine Altersklasse M50 deutlich. Im Anschluss setzte ich mich erneut aufs Rad und fuhr weitere 40 Kilometer, da ich beim Stadtradeln noch einen Podestplatz erreichen wollte. Die Aktion endete an diesem Tag um Mitternacht. Gerade noch rechtzeitig kam ich anschließend zur Siegerehrung zurück, bei der ich meine Urkunde und den Preis für den ersten Platz in meiner Altersklasse entgegennehmen durfte. Einigermaßen zufrieden fuhr ich nach Hause, wo ich mich an diesem Sonntag ein weiteres Mal auf das Rad schwang. Insgesamt kamen an diesem Tag 140 Kilometer zusammen. Damit schaffte ich es tatsächlich noch auf den dritten Platz der Sonplas-Wertung. Die ersten beiden Plätze gingen zwar an E-Biker, die vermutlich deutlich frischere Beine hatten, aber egal: Im nächsten Jahr werde ich auch die beiden hinter mir lassen.
2. Fazit
Mit einer Zeit von 39:40 Minuten konnte ich angesichts der hohen Vorbelastung durch das viele Radfahren durchaus zufrieden sein. Auch der Sieg in der Altersklasse war ein schöner Erfolg. In drei Wochen steht bereits der nächste Zehn-Kilometer-Lauf an, bei dem ich eine schnellere Zeit anpeilen möchte.

