Nach dem 3 Wochen Roadtrip zum Spendenlauf über die Gipfel Hirschenstein, Jägerkreuz und Schopf…
Zum ersten Mal fand der Spendenlauf im Jahr 2020 statt. Das Coronavirus ging, doch der Spendenlauf blieb. Das Besondere daran: Jeder Teilnehmer absolviert die Strecke für sich allein. Insgesamt sind 15,7 Kilometer und 670 Höhenmeter zu bewältigen. Die Strecke ist perfekt ausgeschildert. Auf der Webseite des Skiclubs Schwarzach stehen außerdem eine ausführliche Streckenbeschreibung sowie die GPS-Daten zur Verfügung.
Natürlich kenne ich die Strecke wie meine Westentasche. Schließlich war ich auf meinen Hometrails schon unzählige Male unterwegs. Start und Ziel befinden sich am Vereinshaus des Skiclubs Schwarzach am Grandsberg. Unter allen Teilnehmern werden tolle Preise ausgelost. In den letzten Jahren konnten wir immer wieder einen Gutschein gewinnen. Dieses Jahr gingen wir leider leer aus.
Veranstalter: Skiclub Schwarzach
Datum: 05.09.2026
Strecke: 15,7 km
Höhenmeter: 670 Hm
Zeit Kinder und Brigitte: 2h 59 min 58 sec
Zeit Markus: 2h 07 min 33 sec
Pace Kinder: 11:28 min/km
Unterkunftstipp im Bayerischen Wald: Ferienwohnung Winklworld
Sonntag, 07. August 2026 von Winklmeier Markus (etwas verspäteter Eintrag)
Du bist hier: Winklworld`s sportliche Erfolge
1. Racebericht
Drei Wochen lang durften wir einen wunderbaren Roadtrip durch sieben Länder erleben. Da der „I laff alloa an Hirschenstoa“ nur noch bis zum Wochenende nach unserer Rückkehr stattfand, blieben uns nicht mehr viele Möglichkeiten, daran teilzunehmen. Deshalb entschieden wir uns, gleich am Abend unseres Ankunftstags auf unseren Hometrails zu laufen.
Brigitte fuhr etwas früher zum Grandsberg und startete gemeinsam mit den Kindern. 2025 hatten wir die 15,7 Kilometer in knapp über 3:30 Stunden geschafft. Diese Zeit wollten Emma und Tim natürlich unbedingt unterbieten – entsprechend hochmotiviert gingen die beiden an den Start. Ich fuhr etwa eine Stunde später zum Grandsberg, da ich zu Hause noch den Rasen mähen musste. Vom Start ging es für mich zunächst zum Jägerkreuz, anschließend hinunter in Richtung Dampfsäge und von dort ordentlich bergauf zum Hirschenstein. Oben angekommen, durfte ich noch einen wunderschönen Sonnenuntergang genießen.
Langsam wurde es dunkel und ich musste meine Stirnlampe einschalten. Von Brigitte und den Kindern war allerdings noch immer nichts zu sehen. Ich lief weiter über die Mühlgrabentrails in Richtung Schopf. Mittlerweile war es stockfinster. Wo waren die drei nur? Eigentlich hätte ich sie längst einholen müssen. Oder waren sie tatsächlich so schnell unterwegs? Vielleicht hatten sie aber auch vorzeitig abgebrochen?
Erst als ich den letzten Anstieg zum Schopf in Angriff nahm, entdeckte ich vor mir ein paar Lichter. Da waren meine Mäuse! Und sie waren tatsächlich richtig schnell unterwegs – mehr als eine halbe Stunde schneller als im Vorjahr. Super stark von meinen Trailmäusen! Gemeinsam kämpften wir uns noch auf den Schopfgipfel und liefen anschließend die letzten Trails hinunter bis ins Ziel. Nach knapp unter drei Stunden erreichten Brigitte und die Kinder das Ziel. Ich selbst benötigte für die Strecke knapp über zwei Stunden.
Fazit: Es war wieder einmal wunderschön, auf unseren Hometrails unterwegs zu sein. Besonders freuten sich die Kinder darüber, dass sie mehr als eine halbe Stunde schneller waren als im Vorjahr. Bald muss wahrscheinlich ich auf die Kinder warten. Natürlich sind wir auch im nächsten Jahr wieder dabei.

