Walchsee Challenge 02.09.2012

Meine 2. Halbdistanz in 5h 12min 23 sec

Zum Abschluß meines Triathlonjahres 2012 stand noch die Challenge Walchsee auf dem Programm. Eine Halbdistanz (1,9 km Schwimmen/90 km Radfahren/ 21 km Lauf) galt es zu finishen. Brigitte und ich reisten schon eine Tag früher bei strömenden Regen und kalten Temperaturen an. Am österreichischen Walchsee holten wir dann unsere Startunterlagen und fuhren nach Grassau in die Ferienwohnung meiner Eltern. Abends kehrten wir zurück, damit ich mein Rad einchecken konnte. Später gingen wir noch mit einem Kumpel in Kössen zum Nudelessen. Sonntag standen wir um 5 Uhr auf und fuhren nach kurzem Frühstück an den Walchsee. Ich überprüfte in der Wechselzone noch den Luftdruck meiner Reifen und legte den Bike und Run Wechselbeutel in der entsprechenden Zone ab. Es hatte 11 Grad und es war ziemlich bewölkt. Ich traf auch noch die anderen Laufstilanalyseathleten, die ebenfalls ihre Räder checkten und schon gespannt auf den Start waren. Um 8 Uhr starteten dann die Profis (Andreas Raelert, Timo Bracht, Markus Fachbach ....). Wolfi und ich gingen kurz mit Neo ins Wasser und stellten uns dann auch am Start auf. Um 20 nach 8 fiel der Startschuß und los ging es in Richtung zur ersten Boje. Am Anfang hatte ich ganz schön zu kämpfen und kam nicht richtig in Fahrt, was aber nach einigen 100 Metern besser wurde.

Laufstilanalyse.de goes Walchsee:

Nach 39 min stieg ich aus dem Wasser und sprintete zu meinem Wechselbeutel. Leider stellte ich nach dem Rennen fest, das etwas mit meiner Zeitnahme nicht stimmte. Ich war 3 Minuten früher aus dem Wasser als Wolfgang, da ja Brigitte an der Strecke stand, Fotos machte und dies genau beobachtete, aber laut Zeitnahme kam Wolfi nach 39 min raus und ich erst nach 42. In der Wechselzone war er auch schneller laut Zeitnahme, aber er holte mich erst nach 10 km Rad ein. Eigentlich hätte er laut Zeitnahme vor mir losradeln müssen. Naja irgendwie ärgere ich mich schon über das System, aber es hilft leider nicht. Auf jeden Fall als Wolfi an mir vorbeizog, versuchte ich dran zu bleiben, was einige Zeit gelang. Es ging in Richtung St. Johann und von hier steil (11 %) einen Berg hoch. Mittlerweile schien schon herrlich die Sonne und es wurde immer wärmer. Ab hier brausten wir eine kurvige Strecke zurück Richtung Walchsee, was sehr viel Spaß machte, vor allem als ich feststellte, das ich nur 1 Stunde 15 Minuten für 45 Kilometer benötigte. Noch immer hatte ich frische Beine und los ging es in die 2. Runde wieder in Richtung St. Johann. Auch die 2. Runde konnte ich ähnlich schnell fahren und kam nach 2 Stunden und 41 Minuten in die Wechselzone. Mit einem knapp 34 er Schnitt auf 90 km und 900 Höhenmetern war ich sehr zufrieden. Schnell die Radschuhe ausgezogen, Laufschuhe an und los ging es auf die 21 km Laufstercke vier mal um den Walchsee. Gleich nach 1 Kilometer stand auch schon Brigitte und feuerte mich an was mich natürlich immer sehr motivierte. Auch John, Asche, Manes Mama und mein Kumpel Tom waren an der Strecke zum anfeuern. Ich fühlte mich noch immer fit und konnte einen 4:20 bis 4:30 er Schnitt laufen. 3 Runden waren super, aber dann kam die 4. und meine Füße wollten einfach nicht mehr. Merkte ich jetzt die Belastung vom Radfahren oder waren meine Füße einfach nicht mehr fit wegen der langen und doch harten Saison? Ich eierte die letzten 5 Kilometer mit einem 5:30 er Schnitt dahin und kam völlig ausgepowered nach 1 Stunde 39 Minuten und insgesamt 5 Stunden 12 Minuten und 23 Sekunden als Gesamt 348. von 801 männlichen Startern ins Ziel. In meiner Altersgruppe wurde ich 51. von 132. Zuerst dachte ich die Gesamtzeit würde, wie auch die Schwimmzeit nicht stimmen, stellte aber fest, das mein Garmin im Wechselzelt auf Pause geschaltet hatte. Ich war aber trotzdem mit dem Ergebnis sehr zufrieden, da ich mich um 17 Minuten gegenüber meiner letzten Halbdistanz im Mai verbessert hatte. Nach dem Rennen machten wir noch Fotos mit fast allen Laufstilanalyseathleten, bevor Brigitte und ich wieder nach Hause fuhren.
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Ergebnis:

Impressionen: