Reg. Marathon 13.05.2018

Endlich die 3 Stunden Marke beim Marathon geknackt :-)
Veranstaltung: Regensburg Marathon
Zeit: 2:59:47
Platz Gesamt: 6 von 354
Platz AK: 2 von 48

Wettkampfbericht:

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Da kann ich noch lachen :-)

 

Dieses Jahr bin ich in Mission Bestzeiten unter erschwerten Bedingungen unterwegs. Trotz fast viermonatiger Laufpause, dank Achillesbeschwerden, konnte ich beim Halbmarathon Amberg vor 3 Wochen die 1:20 Stunden Marke durchbrechen. Der Plan war, drauf auf den Lauf und beim Marathon Regensburg die langersehnte dreistunden Marke zu brechen. Aber leider hatte ich neue Probleme. Die Achilles hatte sich beruhigt, aber dafür schmerzte nun beidseitig der hintere Fersenknochen beim Laufen. Wahrscheinlich hängt das wieder mit der Achilles zusammen. Wieder musste ich einige Einheiten sausen lassen und entschied mich erst am Samstagabend zu starten. Das letzte dreiviertelte Jahr waren die längsten Einheiten, die beiden Halbmarathonwettkämpfe vor 3 und 6 Wochen, also rechnete ich mir in Regensburg nicht viel aus. Aber da ich immer für Überraschungen gut bin, wollte ich es wenigstens versuchen die 3 Stunden Marke anzukratzen. Ich musste leider ohne meine größten Fans Emma, Timi und Brigitte anreisen. Ich holte meine Startunterlagen am Infinionparkplatz und traf ein paar Kumpels. Und schon stand ich am um halb 9 Uhr am Start des Regensburg Marathons. Ganz klar war ich etwas überheblich als ich mich ganz vorne bei den Spezialisten einreihte. Aber no risk no pain :-) Startschuss und go. Ich lief verhalten los, fand mich aber dann doch schnell bei einer 4:05 bis 4:10 Pace. Der Abstand zum 3 Stunden Läufer vergrößerte sich dadurch. Wir liefen auf Kopfsteinpflaster durch die Innenstadt und in Richtung Conti. Für die ersten 5 Kilometer benötigte ich knapp über 20 Minuten. Nach 6 oder 7 Kilometer kam schon der erste Einbruch. Ich fühlte mich bescheiden, die Haxn waren schwer. Na super, hab ja nur noch 36 Kilometer :-) Das erste Geel musste dran glauben und ich quälte mich weiter. Irgendwie fing ich mich wieder und lief durch 10 Kilometer mit 41:34. Alles noch im Plan, außer die schweren Haxn. Zurück in Richtung Infinion Parkplatz lief es viel besser und ich schnupfte einen Halbmarathoni nach dem Anderen. Den Halbmarathon schaffte ich in 1:28:14. Nicht optimal, aber trotzdem könnte es sich noch ausgehen. Viele waren nicht vor mir, da die Halbmarthonläufer ins Ziel abbogen und die meisten Marathonläufer hinter mir waren. Ich lief auf eine dreier Gruppe auf und hängte mich hinten rein. Bei Gegenwind wechselten wir in der Führung ab. Kilometer 30 und es wurde härter, aber immer noch im Soll. Leck mich am Popo, musste ich kämpfen, aber ich hatte es im Gefühl das heute der Tag für Heldentaten war. Den Dreiviertelmarathon durchlief ich mit 2h 10 Minuten. Es ging nach der Conti Teststrecke in Richtung Westbad, Infinion und somit zum Ziel. Noch 8 Kilometer und ich konnte noch eine 4:20 er Pace halten. Aber hart, härter Marathon. Beißen war die Devise. Ich hing am Wadl meines Vordermannes und ließ nicht locker :-) Noch 4 Kilometer und meine Pace fiel ab. Es wird knapp werden, das war mir bewusst. Ich ballerte, ich kämpfte und biss was das Zeug hielt. Noch 2 Kilometer und um die 3 Stunden Marke zu knacken musste ich mindestens 4:25 laufen und das lief ich auch. Nur noch 200 m und das Ziel war vor mir. Leck oh leck ich schaffe es tatsächlich. Mit erhobenen Armen lief ich nach 2 Stunden, 59 Minuten und 47 Sekunden als 6. Gesamt von 354 männlichen Läufern durchs Ziel. In der AK holte ich mir den 2. Treppchenplatz. Und wieder konnte ich ein sportliches Ziel abhaken. Die 3 Stunden Marke war durchbrochen. Jetzt kann ich nach dem Halbmarathonruhestand auch in den wohlverdienten Marathonruhestand gehen… Evtl. findet sich aber auch beim Marathon ein neues Ziel, vielleicht 2:55 :-)

Ergebnis Top 10 Gesamt:

Ergebnis AK M40 Top 10:

Zeitungsbericht im Straubinger Tagblatt: